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CPSV/Stahl - TSV Nema Netzschkau  21:21

 

Soviel Punkte wie möglich - das war die Device der CPSV-Mannen um Marco Zschau. Und diesmal wollte man sich nicht von Netzschkau die Butter vom Brot nehmen lassen.

Das Spiel begann verheißungsvoll; man führte schnell mit 4:2. Keiner wußte, was dann geschah; aus dem 4:2 wurde binnen kürzester Zeit ein 4:7. War die Nervosität vielleicht so groß geworden, daß nichts mehr funktionierte? Jedenfallswar das wie ein Weckruf für die gesamte Mannschaft und man begann wieder, Handball zu spielen. Man kämpfte sich Tor um Tor heran (6:7, 8:9) und ging mit 2 Toren Rückstand in die Halbzeitpause (9:11)

Die 2. Hälfte begann druckvoller; beide Mannschaften hatte gleich viele Spielanteile und man schenkte sich nichts. Die Chemnitzer hatten aber das glücklichere Händchen und konnten beim 12:12 das erste Mal wieder ausgleichen. Von da an war es ein sehr ausgeglichenes Spiel (14:14, 18:18). Jedoch bekam man die Netzschkauer Linkshand eins ums andere Mal nicht in den Griff. Der Schluß war ein wahrer Krimi: nach dem Ausgleich zum 20:20 warfen die Gäste in der vorletzten Minute das 20:21, welches die Chemnitzer in der letzten Minute ausgleichen konnten. Mit der Schlußsirene erlangte der CPSV noch einen Freiwurf, bei welchem unser Haudegen und "Drehkönig" Paul den Ball an der Abwehr gekonnt vorbeischlenzte und unter den entsetzten (und danach glücklichen) Augen des Netzschkauer Torhüters an das Lattenkreuz setzte.

Bester Spieler an diesem Tag war eindeutig unser Torhüter Andy Drescher, welcher cool und mit tollen Reflexen den Gegner oft an den Rand der Verzweiflung brachte und uns dieses Unentschieden rettete.  MO

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (1), Nico Janietz, Torsten Scholz (2), Sven Fickel, Mario Mattner (2), Alexander Zschocke (5), Marcel Oehme (2), Christian Schöne (5/1), Paul-Richard Zohles (3), Steffen Geßner (1), Tommy van Doorn

 

 

 

BSC Motor Rochlitz - CPSV/Stahl  20:21

 

Mangels eines Spielberichtsbogens fällt der Spielbericht zum obigen Spiel aus.  MO 

 

 

 

CPSV/Stahl – SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal  24:15

 

Bei nur noch 4 ausstehenden Spielen ist jedes ein 4-Punkte-Spiel, um mit etwas Sicherheit die Klasse halten zu können. Mit dieser Maßgabe starteten die Chemnitzer in das Rückspiel gegen den Aufsteiger aus Hohenstein.

Die ersten 15 Minuten waren beide Mannschaften gleichwertig und verwerteten die Chancen schlecht. Die Gäste führten bis zum 2:3, dann wendete sich das Blatt zugunsten der Hausherren. Bis zum Ende der ersten Hälfte war es ein ziemlich verkrampftes Spiel; der Halbzeitstand von 8:7 drückt dies deutlich aus.

Nach der Pause waren die Chemnitzer wie ausgewechselt; Hohenstein konnte nur noch bis zum 9:9 mithalten, danach war man dem Anstürmen des Absteigers nicht mehr gewachsen. Plötzlich funktionierte so gut wie alles - Zwischenspielstände von 14:10 und 19:12 waren das Resultat. Der Endstand von 24:15 ging auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, da die Gäste einfallslos agierten und Chemnitz mal wieder zur Freude aller richtig schönen und erfolgsorientierten Handball spielte. Die Ehre des besten CPSV-Spielers gebührt diesmal Alexander Zschocke, welcher in der ersten Hälfte mit einigen Ladehemmungen behaftet, in der zweiten den Gegner regelrecht abschoß.  MO

 

Bert Hofmann (6/1), Sven Fickel (2), Mario Mattner, Sascha Hübner, Alexander Zschocke (6), Paul-Richard Zohles (3/1), Torsten Scholz (1), Thommy van Doorn, Christian Schöne (3), Steffen Geßner (3)

 

 

 

HV 90 Klingenthal – CPSV/Stahl  27:26

 

Wer geglaubt hatte, der Aufwärtstrend des letzten Spiels wird zum nächsten anstehenden Spiel gegen Klingenthal mitgenommen, der irrte gewaltig – soviel vorweg.

Beide Mannschaften waren zu Beginn des Spiels als halbwegs gleichwertig einzuschätzen. Die Platzherren legten vor und der CPSV zog nach. Das ging bis zum 4:4 gut; ab diesem Zeitpunkt wurden aus einem Tor Abstand bis zur Halbzeit derer zwischen 2 und 3. Sekunden vor der Pause warf man in einem schnellen Gegenangriff das letzte Tor zum 13:11.

Dieses kurze Aufbäumen zur Pause wollte man konsequent fortsetzen, jedoch war man die ersten 10 Minuten der 2. Hälfte nicht einmal ein Schatten seiner selbst. Bälle wurden leichtfertig vergeben; die Abwehr konnte man nicht mehr als solche bezeichnen und die 2  Akteure der Klingenthaler, von denen die meiste Gefahr (und die meisten Tore) ausging, bekam man einfach nicht in den Griff. So kam es, wie es kommen musste und man lag recht schnell mit 21:15 zurück (14:11, 17:12).

Doch irgendwie gab es einen Ruck in der Mannschaft; diese Blamage wollte man nicht hinnehmen. In einer bis dahin nicht gekannten Druckphase nahm man dem Gegner Tor um Tor ab und knabberte sich stetig heran (22:18, 23:21). Beim 25:25 erfolgte der Ausgleich, welcher den Trainer der Hausherren dazu veranlasste, eine Auszeit zu nehmen. Leider konnte man jedoch das Spiel nicht mehr kippen; in einer mehr als spannenden Schlussphase gab ein Tor das andere und es stand 27:26. Die Chemnitzer hatten zwar noch die Chance zum Ausgleich, da man die letzte halbe Minute vor Schluß den Ball besaß; jedoch wurde diese Möglichkeit nicht genutzt. Christian Schöne hob sich durch eine sehr gute Leistung, welche mit 8 Toren gekrönt wurde, als bester CPSV´ler hervor.

Wenn man die Tabellensituation betrachtet, stellt man mit Erschrecken fest, dass man vom Abstiegsstrudel erfasst ist. Ab sofort ist jedes Spiel ein Endspiel; jeder einzelne Spieler muß sich steigern, damit die Klasse gehalten werden kann!!  MO

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann (6/4)Torsten Scholz (3), Sven Fickel, Mario Mattner (4), Sascha Hübner (1), Alexander Zschocke (4), Marcel Oehme, Christian Schöne (8), Paul-Richard Zohles

 

 

 

CPSV/Stahl – TV1875 Pockau  30:20

 

ENDLICH!!! Dieses Wort wird sämtlichen CPSV-Spielern, den Zuschauern und dem Trainergespann durch den Kopf gegangen sein, als der Schlußgong durch die Halle schallte. Die Chemnitzer haben das Siegen nicht verlernt. Doch dazu jetzt mehr…

Das Spiel begann wie eigentlich alle letzten Spiele – man lag recht früh mit 1:3 zurück, was aber nicht lange so blieb. Sämtliche Mannschaftsteile arbeiteten konzentriert zusammen und schnell war man zum 3:3 aufgerückt. Bis zum 6:8 hatte der Gast aus Pockau leichte Vorteile, welche aber ab diesem Zeitpunkt aufgebraucht waren. Der Halbzeitstand von 11:9 dokumentiert dies.

Zu Beginn der 2. Hälfte legte man gleich 3 Tore vor und erwischte die Pockauer damit eiskalt. Ab diesem Moment kamen die Chemnitzer immer besser in Schwung. Ab dem 19:16 war der Wille der Gäste gebrochen; man warf 5 Tore in Folge zum 24:16. Bei der Gastmannschaft lief nichts mehr zusammen und die Chemnitzer zu Höchstform auf. Man überrannte den Gegner mit Kontern und schnellen Angriffen förmlich, welche mit dieser Art des Spieles überfordert waren. Allein in den letzten Minuten klingelte es im Kasten der Gäste 3-mal in Folge vom 27:20 bis zum 30:20, welches buchstäblich mit dem Abpfiff fiel.

Bei diesem Spiel hat seit langer Zeit die Mannschaft wiedermal auch als solche funktioniert. Man spielte konzentriert, schnell und machte selbst nicht viele Fehler. Diese Partie sollte für alle der Maßstab für die restlichen Spiele in dieser Saison sein. Sehr positiv hat sich Paul-Richard Zohles in Szene gesetzt: 8 Treffer sprechen eine Spreache für sich.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (4), Nico Janietz (1), Torsten Scholz (3), Sven Fickel (4), Mario Mattner (2), Sascha Hübner, Marcel Oehme (1), Christian Schöne (7/1), Paul-Richard Zohles (8), Tommy van Doorn

 

 

 

SV Schneeberg II – CPSV/Stahl  25:20 

 

Ich werd mir heut einen ausführlichen Spielbericht ersparen, denn langsam fehlen einem im doppelten Sinne die Worte, um den Spielverlauf im Nachhinein zu kommentieren. Wer die letzten Spiele des CPSV gesehen bzw. die Spielberichte gelesen hat, kennt den Spielverlauf auch dieser Partie. Mehr war einfach nicht drin, wenn viele gute Spieler fehlen und deshalb nur ein Wechselspieler auf der Bank sitzt.

Anmerken möchte ich nur noch die bei dieser recht fairen Begegnung tadellose Leistung der zwei Unparteiischen.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (3/1), Nico Janietz, Torsten Scholz, Sven Fickel (6/1), Mario Mattner (7), Sascha Hübner (2), Marcel Oehme (1), Tommy van Doorn, Burkhardt Glöckner (1/1)

 

 

 

CPSV/Stahl – SV 04 Plauen-Oberlohsa II  19:25 

 

Der heute angereiste Gast war den CPSV-lern noch gut um Gedächtnis; das Hinspiel glich einer Abwehrschlacht. Von daher wusste man eigentlich, auf was man sich einstellen musste.

Den Start verpasste man völlig und ehe man sich versah, lag man mit 0:3 zurück. Dann fanden die Chemnitzer besser ins Spiel und kämpften sich Stück für Stück bis zum 7:7 heran. Beide Mannschaften hatten gleiche Anteile am Spiel und so ging man kurz vor der Pause mit 11:10 das erste Mal in Führung und mit 12:11 in die Kabine.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit begann man so, wie man aufgehört hatte. Doch er kam wieder, der berüchtigte Bruch: es wollte nichts mehr so richtig gelingen; Bälle wurden leichtfertig verloren und die Abwehr wurde wieder löchrig. Spielstände von 13:15, 16:19 und 17:22 dokumentieren dies erschreckend. In Anbetracht der in der zweiten Hälfte gebotenen miserablen Mannschafts-Leistung geht das Endergebnis von 19:25 völlig in Ordnung. Man hatte massive Probleme mit dem schnellen Angriffs-Spiel der Gäste und bekam die Schlagwürfe aus dem Stand eines einzelnen Gegenspielers nicht in den Griff. Individuelle Fehler aller Mannschaftsteile sind verantwortlich für das nunmehr sechste nicht gewonnene Spiel in Folge. Der sehr souverän und sicher agierende Unparteiische, welcher die Begegnung wegen Krankheit seines Schiri-Kollegen allein pfeifen musste, hatte keine Probleme mit dem recht fairen Spielverlauf.  MO 

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann (1/1), Nico Janietz, Torsten Scholz (2), Sven Fickel (2/1), Mario Mattner (5), Sascha Hübner, Marcel Oehme (2), Christian Schöne (4/1), Paul-Richard Zohles (1), Kevin Reif, Alexander Zschocke (2)

 

 

 

CPSV/Stahl – VfB BG21 Flöha II  25:25 

 

Zum 2. Rückrundenspiel empfing der CPSV die zweite Mannschaft von Flöha, welche nach einem missglückten Saisonauftakt die Kurve bekommen hat und momentan auf dem 3. Tabellenplatz rangiert.

Die Männer des CPSV ließen keinen Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, dieses Spiel zu gewinnen und somit den ersten Sieg des noch jungen Jahres zu holen.Der Spielverlauf war so, wie es sich der CPSV gewünscht hatte: man lag bis zur Halbzeitpause zumeist mit 1-3 Toren vorn.

Die 2.Hälfte des Spiels begann so, wie die erste endete. Man kontrollierte das Spiel und hielt den Vorsprung. In der Mitte der 2. Halbzeit kam wieder ein kleiner Bruch; vom 19:15 dauerte es nicht lange bis zum 21:19 – Flöha war dran. Von nun an war es ein Kampf um jedes Tor; beim 23:23 gelang den Gästen erst das zweite Mal im gesamten Spiel der Ausgleich. Sekunden vor Schluß führten die Hausherren mit 25:24, als ein unfairer Wurf direkt ins Gesicht des überragend haltenden Schlussmann Tommy van Doorn das Spiel entschied: der Ball prallte ab zu einem Flöhaer, welcher diesen unbedrängt im leeren Tor unterbrachte. Dass die mit dieser sehr hart geführten Partie überforderten Unparteiischen diesen Gesichtswurf nicht abpfiffen (was in solchen Fällen eigentlich Pflicht ist durch das daraus resultierende Verletzungsrisiko), steht auf einem anderen Blatt.

Dieser eine Punkt dokumentiert eine Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft des CPSV, wobei ein Sieg der gerechtere Lohn für die in diesem Spiel bessere Mannschaft gewesen wäre.  MO 

 

Tommy van Doorn, Bert Hofmann, Nico Janietz, Torsten Scholz, Sven Fickel (3), Mario Mattner (6), Sascha Hübner (2), Alexander Zschocke (4), Marcel Oehme, Christian Schöne (6/1), Kevin Reif, Paul-Richard Zohles (4), Lutz Bartolein

 

 

 

SV Rotation Weißenborn – CPSV/Stahl  32:20 

 

Nach einer sehr langen Zeit des mentalen Ringens um die richtigen Worte hier nun endlich der Spielbericht. Nach der abgeschlossenen Hinrunde war man zu Gast beim SV Rotation Weißenborn. Die Ziele waren klar: zumindest ein Punktgewinn stand auf der Liste. Doch erstens kam es anders, zweitens als man denkt…

Das Spiel begann ausgeglichen; keine der Mannschaften konnte einen Vorteil für sich verbuchen. Der CPSV ging von der ersten Minute mit Manndeckung an den Spielmacher der Hausherren, von dem im Hinspiel die meisten Impulse (und Tore) ausgingen. Spielstände von 4:4, 7:7 und letztendlich 13:9 am Ende der ersten Hälfte ließen die Hoffnungen der CPSV-Spieler auf einen Punktgewinn noch nicht versiegen.

In der zweiten Halbzeit stand dann eine andere Mannschaft des CPSV auf dem Hallenboden; anders kann man sich die zwischenzeitlichen Spielstände von 14:9, 20:10 und 28:16 nicht erklären. Bei dem Spiel lief so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Es wurden Bälle leichtfertig vergeben; Würfe landeten zumeist schon in den Armen der gut stehenden Abwehr der Weißenborner; man fing sich Konter durch Fehlabspiele en masse ein sowie ein wiederum hervorragend haltender Torhüter auf Seiten der Heimmanschaft sind die Gründe für die logische Konsequenz in Form eines katastrophalen und niederschmetternden Endergebnisses von 32:20. Es zeigte sich wieder einmal, dass das Fehlen der 2 verletzten Stammspieler Marc Mehner und Christian Glöckner nicht kompensiert werden kann. Jeder einzelne muß nun an sich arbeiten; jeder ist in der Pflicht, sich zu verbessern und den Kopf frei zu bekommen. Aber auch das werden wir schaffen!!  MO 

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann, Nico Janietz, Torsten Scholz (1), Mario Mattner (5), Sascha Hübner (1), Alexander Zschocke (5), Marcel Oehme (1), Christian Schöne (3/2), Sven Fickel (4)

 

 

 

Burgstädter HC – CPSV/Stahl  33:24 

 

Klassenerhalt – dies ist das neue Saisonziel des CPSV/Stahl. Anders kann man es nach dieser desaströsen Niederlage beim Tabellenführer nicht mehr formulieren. Das dieses Spiel schwer werden würde, darüber waren sich die Mannen um Marco Zschau einig. Daß es so schwer werden würde bzw. man es sich so schwer macht, das ahnte zu diesem Zeitpunkt keiner…

Das Verletzungspech klebt weiterhin an den Stiefeln der Chemnitzer: während Mario Mattner nach längerer Verletzung des Sprunggelenkes wieder vorsichtig auflaufen konnte, kugelte sich Christian Glöckner beim Training das Knie aus und wird voraussichtlich eine Weile nicht spielen können, was den CPSV hart trifft. Doch zurück zum Spiel.

Die Hausherren aus Burgstädt ließen ab der ersten Minute keinen Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Man spielte engagiert nach vorn und nutzte die Abwehrschwächen des CPSV gnadenlos aus. Spielstände von 3:0, 6:2 und 9:5 sprechen da eine klare Sprache. Bis zum Halbzeitstand von 13:9 fanden die Gäste keinen richtigen Weg durch die gut positionierte Abwehr der Burgstädter. Nach der Pause keimte wieder einmal so etwas wie Hoffnung auf, als man mit 2 Treffern gut begann. Jedoch war dies nur ein Strohfeuer; die Burgstädter hielten den Abstand konstant auf 3-5 Toren. Beim 20:18 glaubten die Gäste, dass vielleicht doch noch wenigstens ein Punktgewinn drin ist. Doch man brach eklatant ein und fing sich 5 Tore am Stück ein, die der Mannschaft schlussendlich das Genick brachen. Man fand kein Mittel mehr; die Abwehr – eigentlich bei den bisherigen Spielen nicht unbedingt ein großer Anlaß zur Sorge -  war löchrig wie ein Schweizer Käse und der Endstand von 33:24 spricht Bände.

In dem ziemlich hart, jedoch fair geführten und von souveränen Unparteiischen geleiteten Spiel war die einzige Konstante im Spiel Christian Schöne, der sämtliche 7-Meter unbeeindruckt vom Zustand der Mannschaft im gegnerischen Tor versenkte.  MO 

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann (4), Nico Janietz (1), Torsten Scholz, Sven Fickel (1), Mario Mattner (3), Sascha Hübner (2), Alexander Zschocke (2), Marcel Oehme (1), Christian Schöne (10/7)   

 

 

 

CPSV/Stahl – SHC Meerane II  20:23 

 

Ich bitte, den verspäteten Spielbericht zu entschuldigen. Manchmal lässt einem die Zeit eben keine Zeit. ;-)

Im ersten Spiel des neuen Jahres, welches noch eins von 2 Hinrunden-Begegnungen war, kamen die Gäste diesmal aus Meerane. Für den CPSV sah die Situation in der punktemäßig extrem dicht gedrängten Tabelle folgendermaßen aus: Bei einem Sieg und dadurch besseren Torverhältnis als Burgstädt hatte man die Möglichkeit, diese vom Tabellenthron zu stoßen. Bei einer Niederlage wäre man auf Platz 5 festgemeißelt. Dementsprechend hoch war auch  die Zielsetzung.

Davon war aber im Spiel jedoch absolut nichts mehr zu spüren. Bis zum 2:2 war es ein ausgeglichenes Spiel; beim 2:3 eroberten die Meeraner das erste Mal die Führung – und auch das einzige Mal, denn diese gaben sie bis zum Schluß nicht mehr ab. So die Kurzfassung. In der Partie, in der keine der 2 Mannschaften durch irgendwelche Aktionen glänzen konnte, erreichte der CPSV seinen bisherigen negativen Höhepunkt, was die Chancenverwertung angeht. Bei grob geschätzten 12-14 vergebenen sogenannten hundertprozentigen Chancen ist es nicht möglich, ein Spiel zu gewinnen. Der Halbzeitstand von 7:12 sprach da schon eine deutliche Sprache.

Nach der Pause hatten die Zuschauer, Fans und die Spieler die Hoffnung, ihr CPSV würde sich fangen, denn man kämpfte sich bis auf 15:17 heran. Doch dies war ein Trugschluß; es kamen wieder diese Abschluß-Schwächen ins Spiel und man warf entweder am Tor vorbei oder den Torhüter „berühmt“. Der Endstand von 20:23 zeigt deutlich, was möglich gewesen wäre, wenn auch nur die Hälfte der vergebenen Wurfchancen ihren Weg ins Tor gefunden hätten. Doch etwas Positives gibt es auch zu berichten. Es gab keinen in der Mannschaft, der sich oder das Spiel aufgegeben hatte. Die Chemnitzer sind stark ersatzgeschwächt aufgelaufen und ausnahmslos jeder hat bis zum Umfallen gekämpft.Unbeeindruckt von der Wurfgenauigkeit anderer zeigte sich diesmal Christian Glöckner, der in seiner ihm eigenen Art 8 Treffer beisteuerte.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (1), Nico Janietz (1), Christian Glöckner (8/3), Sven Fickel (2), Marcel Oehme, Tommy van Doorn, Christian Schöne (5/1), Alexander Zschocke (2), Torsten Scholz (1), Sascha Hübner   

 

 

 

TSV Nema Netzschkau – CPSV/Stahl  28:26 

 

Die bisherige Bilanz des Aufsteigers aus Netzschkau las sich beeindruckend: 5 Siege standen erst 3 Niederlagen entgegen. Grund genug für den CPSV, diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Den besseren Start erwischte dennoch der Gastgeber, der die mangelnde Chancenverwertung der Chemnitzer in der Anfangsphase gnadenlos bestrafte und schnell mit 5:2 führte. Dies war der Weckruf für die Gäste, die sich wieder auf 5:5 herankämpften. Aber anstatt weiter zu machen, brachen die Männer um Coach Marco Zschau wiedermal ein und lagen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wieder mit 10:6 hinten, was der CPSV jedoch nicht auf sich sitzen ließ und pünktlich mit dem Pausenpfiff zum 10:10 ausglich. Bei diesem Treffer verletzte sich Marc Mehner schwer am Knie (Verdacht auf Kreuzbandriß) – dies war der erste von 2 Ausfällen, den die Gäste beklagen mussten. Im Laufe der zweiten Hälfte des Spiels zog sich Mario Mattner eine Verletzung am Sprunggelenk zu und fiel ebenso für den weiteren Verlauf des Spiels aus.

Nach der Halbzeitpause begann  dieses temporeiche und recht harte, jedoch niemals unfaire Spiel genauso, wie es endete: vom 10:10 bis zum 13:13 folgte ein Tor dem anderen, bis es die Netzschkauer wieder schafften, einen 3-Tore-Vorsprung heraus zu spielen, welchen die Chemnitzer in einem Kraftakt beim 17:17 wieder egalisierten. Ab dem Zeitpunkt führten die Netzschkauer in dem immer schneller werdenden Spiel zumeist mit ein oder zwei Toren, wobei die ersatzgeschwächte Chemnitzer Mannschaft sich fast schon verzweifelt gegen die drohende Niederlage stemmte. Es half leider nichts; man konnte den verdienten Netzschkauer Sieg nicht mehr verhindern. Schuld daran war wieder einmal die schlechte Chancenverwertung mit u.a. einigen Pfostentreffern sowie ein glänzend aufgelegter Gastgeber-Torhüter, der viele Würfe parierte.  MO 

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann (3), Marc Mehner (2), Christian Glöckner (5), Mario Mattner (2), Sven Fickel (5), Torsten Scholz (3), Marcel Oehme (2), Christian Schöne (4)   

 

 

 

CPSV/Stahl – BSC Motor Rochlitz  26:20 

 

Mit dem BSC Motor Rochlitz reiste ein Gegner an, welcher sich zwar die gesamte Zeit in der 2. Bezirksklasse am unteren Tabellenende tummelt, jedoch es als erster Verein in dieser Saison schaffte, den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Burgstädt zu bezwingen. Von daher war Vorsicht angesagt.

Jedoch ließ der CPSV von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass er gewillt war, dieses Spiel zu gewinnen. Man begann druckvoll und nutzte Abwehrschwächen des Gegners aus, um schnell mit 5:2 zu führen. Die Gäste fanden gegen die gut organisierte Abwehr der Chemnitzer kaum ein probates Mittel und versuchte es statt dessen mit Einzelaktionen. Der Halbzeitstand von 13:9 ging absolut in Ordnung.

Nach der Pause begann man ebenso druckvoll wie zu Beginn der Partie und baute die Führung recht schnell auf 19:14 aus. Diesen Vorsprung gab man dann auch nicht mehr aus der Hand. Positiv hervorheben muß man Torsten Scholz, der diesmal keine Nervosität zeigte und satte 5 Treffer zum Sieg beisteuerte. Der CPSV gewann verdient mit 26:20, obwohl das Ergebnis einmal mehr aufzeigte, dass eigentlich viel mehr Tore möglich sind, man seine Chancen besser nutzen würde. Als Ergebnis dieser Misere steht ein momentanes Torverhältnis von 185:162; was aufzeigt, dass man mit der besten Abwehr der Klasse (wenigste Gegentore) auch nur die wenigsten Tore werfen muß, um auf Platz 1 zu stehen.  MO  

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmannn (5/2), Mario Mattner (2), Christian Glöckner (4), Sven Fickel (2), Marc Mehner (2), Torsten Scholz (5/1), Christian Schöne (3/2), Alexander Zschocke (2), Marcel Oehme (1), Sascha Hübner   

 

 

 

SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal – CPSV/Stahl  24:23 

 

Gegen den Aufsteiger aus Hohenstein bot sich bei einem Sieg die Gelegenheit, die Tabellenspitze wieder zu erobern. Und mit diesem Gedanke und Siegeswillen reiste der CPSV als Gast an.

Das Spiel begann so, wie es der CPSV wollte: mit einer Führung, die sich immer im Bereich von 1-3 Toren hielt. In die Halbzeitpause gingen die Mannschaften beim Stand von 9:11. Diesen Vorsprung konnte Chemnitz nach der Pause bis auf 13:17 ausbauen, bis er kam, der gefürchtete Bruch im Spiel. Die Ideen gingen der Mannschaft aus und der Gegner stellte sich auch mehr und mehr auf die Spielweise vom CPSV ein. Angetrieben von einem frenetisch jubelnden Publikum verkürzte der Gastgeber Tor um Tor, bis sie beim Stand von 19:18 erstmalig in Führung gingen und diese nicht wieder abgaben.

Der Endstand von 24:23 war insofern gerechtfertigt, da Hohenstein-Ernstthal in der zweiten Halbzeit die wesentlich cleverere Mannschaft war und Chemnitz sich nicht in der Lage sah, an die erste Halbzeit anzuknüpfen. Das ihre Mannschaft fantastisch unterstützende Publikum trug mit Sicherheit auch einen Teil dazu bei. Negativ anzumerken ist – wieder einmal – die Schiedsrichterleistung, jedoch nur in der 2. Halbzeit. In der ersten Hälfte des Spieles noch hart, aber souverän pfeifend; wandelte sich das Bild nach der Pause grundlegend, was ironischerweise auch der Gegner bemerkte.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (3), Marc Mehner (3), Christian Glöckner (6), Torsten Scholz (1), Sven Fickel, Mario Mattner (3), Alexander Zschocke (1), Marcel oehme, Tommy van Doorn, Christian Schöne (6/4)   

 

 

 

TV 1875 Pockau – CPSV/Stahl  18:22 

 

Diese Begegnung war ein Spiegelbild der Begegnung gegen Schneeberg. Der Gastgeber ging mit 1:0 in Führung und behielt diese bis einschließlich des 2:1. Danach wendete sich das Blatt und die Gäste aus Chemnitz spielten ruhig und überlegt Ihre Erfahrung aus. Der Abstand betrug stets 2-4 Tore und man war bemüht, diesen Abstand zu halten, was der Mannschaft auch gelang. In der fairen Partie, bei der es nur 2 2-min-Strafen gab, gab es keine weiteren Highlights. Bis auf die 2 Abwehrspieler Fickel und Oehme trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein.

Positiv zu erwähnen ist Marc Mehner, der bei diesem Spiel förmlich explodierte und mit 6 Treffern maßgeblich zum Sieg beitrug.  MO 

 

Andy Drescher, Tommy van Doorn, Bert Hofmann (5/3), Mario Mattner (4), Christian Glöckner (2), Sven Fickel, Marc Mehner (6), Marcel Oehme, Torsten Scholz (3), Christian Schöne (2/1)   

 

 

 

CPSV/Stahl – SV Schneeberg II  22:19 

 

Das Spiel gegen den Mitabsteiger Schneeberg war eines der eher unspektakuläreren. Schneeberg führte nur einmal, und zwar beim 0:1, dann wendete sich das Blatt und der CPSV gab die Führung, die teilweise 5 Tore betrug, während des gesamten Spieles nicht wieder ab. Demzufolge ging der Sieg absolut in Ordnung, da sich die Heimmannschaft diesmal nicht von ihrem Kurs abbringen ließ und diszipliniert ihr Spiel durchzog.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (2), Mario Mattner (1), Christian Glöckner (3), Sven Fickel (3), Marc Mehner (2), Marcel Oehme (1), Torsten Scholz, Christioan Schöne (7/4), Tommy van Doorn, Alexander Zschocke (3)   

 

 

 

CPSV/Stahl – HV 90 Klingenthal  30:18 

 

Um die Voraussetzungen für einen schnellen Wiederaufstieg in die 1. Bezirksklasse – eine gute Platzierung im oberen Viertel der Tabelle -  zu schaffen, musste bei diesem Heimspiel unbedingt ein Sieg her. Und mit genau dieser Maßgabe im Kopf startete der CPSV in dieses Spiel.

Man führte wieder einmal schnell mit 2:0, gab aber diese Führung das gesamte Spiel nicht ab. Man ging konzentriert gegen den Gegner aus Klingenthal ans Werk und erspielte sich eine Chance nach der anderen, welche größtenteils auch genutzt wurden. Die Heimmannschaft baute kontinuierlich den Vorsprung aus. Möglich wurde dies durch eine konsequente Abwehrleistung sowie schnelle Angriffe nach vorn. Positiv stachen aus diesem Spiel Christian Schöne sowie Bert Hofmann heraus, welche mit 9 bzw. 8 Treffern entscheidend zu dem auch in dieser Höhe verdienten Erfolg beitrugen.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (8/2), Marc Mehner (1), Christian Glöckner (3), Torsten Scholz (2), Sven Fickel (3), Mario Mattner (3), Marcel Oehme (1), Tommy van Doorn, Christian Schöne (9/5)   

 

 

 

CPSV/Stahl – Rotation Weißenborn  20:26 

 

Mit dem angereisten Gegner Weißenborn hatte man noch eine Rechnung offen – und die sollte bei diesem Heimspiel beglichen werden.

Man führte schnell gegen den Mitabsteiger mit 2:0, bis diese sich fingen. Bis zum 5:5 war es ein ausgeglichenes Spiel, welches dann aber im weiteren Verlauf die Gäste zu ihren Gunsten drehen konnten. Der CPSV lief ab diesem Zeitpunkt permanent einem Rückstand von 2-3 Toren hinterher. In der zweiten Halbzeit konnte man noch einmal kurzzeitig die Führung zum 13:12 erobern; dies war in diesem Spiel, welches von sehr seltsamen Schiedsrichter-Entscheidungen (welche sich im Video-Studium des Spiels eine Woche später bestätigten) geprägt war, das letzte Mal. Weißenborn gewann verdient mit 20:26, da es der CPSV nicht schaffte, die Nervosität abzulegen und sich auf die eigenen Tugenden zu besinnen.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (1), Marc Mehner (3), Christian Glöckner (2), Torsten Scholz (1), Sven Fickel (2), Mario Mattner (4), Marcel Pforte (1), Marcel Oehme (3), Tommy van Doorn, Christian Schöne (3/3)   

 

 

 

VfB BG21 Flöha II – CPSV/Stahl  23:27 

 

Das erste Spiel der Saison für beide Mannschaften kann man getrost als „Not gegen Elend“ bezeichnen. Man merkte beiden die Nervosität an. Flöha wollte unbedingt dem Absteiger aus der 1. Bezirksklasse Paroli bieten; die Gäste aus Chemnitz brauchten einen guten Saisonstart für das Projekt „sofortiger Wiederaufstieg“.

Die Platzherren gingen nach kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Das war der Weckruf für den CPSV, der das Blatt zum 2:4 wendete. Fortan blieb dieser 2-Tore-Vorsprung mehr oder weniger das gesamte Spiel über bestehen. Zweimal kam der Gastgeber zum Ausgleich (9:9; 19:19), konnte das Blatt aber nicht zu seinen Gunsten wenden. Das Spiel, in dem sehr häufig 2-min-Strafen verteilt wurden, konnte schlußendlich der CPSV mit 23:27 auch in dieser Höhe verdient für sich entscheiden.  MO 

 

Andy Drescher, Bert Hofmann (3), Marc Mehner (1), Torsten Scholz (6), Sven Fickel, Mario Mattner (3), Marcel Pforte (7), Marcel Oehme, Tommy van Doorn, Christian Schöne (7/3)

 

 
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